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Winden

Mit Blick auf die Haardt liegt Winden im idyllischen Erlenbachtal.

Der Ort mit seinen liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern und reizvollen Plätzen gewann mehrfach erste Preise beim Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft ".

Geschichtliches erzählen das „gläserne" Heimatmuseum und das Nachtwächterhäuschen gegenüber dem historischen Rathaus.

Besonders reizvoll sind die Obstplantagen, die den Ort umgeben. Im Frühjahr verwandeln sie sich in ein Meer von Kirsch- und Apfelblüten. Sie säumen die Wege und lassen sich auf dem „Riesling-Zander-Radweg"  und auf der "Hof zu Hof"-Radtour bewundern.

Genießen Sie "Gudes vun do" - regionale Produkte, die direkt vor der Haustür produziert werden und in zahlreichen Windener Hofläden angeboten werden. 

Echt pfälzisch geht es auf dem Windener Weinfest zu, das alle zwei Jahre stattfindet und die örtliche Gastronomie läßt keine Wünsche offen. In urigen Weinstuben und romantischen Innenhöfen läßt man den Alltag hinter sich.

Gemütliche Unterkunftsbetriebe und herzliche Gastgeber laden zu erholsamen Urlaubstagen ein.

Auch ohne Auto kommt man hier gut zurecht - vom Bahnknotenpunkt Winden aus läßt sich die Region wunderbar mit der Bahn erkunden.  

Fahren Sie zum Beispiel entlang der Lavendel-Linie nach Wissembourg in das benachbarte Frankreich und entdecken Sie an den Haltepunkten mediterrane Pflanzenbeete rund um die Lavendelpflanze und Kunstobjekte, die jeweils ein typisches Tier oder eine Symbolfigur der Ortschaft aufgreifen. In Winden sind dies übrigens die "Winnemer Gins" (Windener Gänse).

 

 

Beringung der Windener Jungstörche 2020

Quelle Fotos: Andreas Kehrt, OG Winden

Wieder hat sich die Zahl der Storchennester in Winden erhöht, mittlerweile sind im ganzen Ort 25 Nester verteilt. Am Samstag, den 30.05., sowie am Samstag, den 13.6., kamen Christian Reis von der Aktion Pfalzstorch und Beate Mühlhoff, um zusammen mit dem Storchenbeauftragten von Winden, Andreas Kehrt, die Windener Jungstörche zu beringen.

Die Eisheiligen mit ihrer Kombination aus Dauerregen und Temperatursturz haben die Storchenpopulation 2020 schwer getroffen. Auch die Windener Nester sind davon leider nicht verschont geblieben:

Diese Jahr waren nicht wie die letzten Jahre 3 oder 4 Küken in den Nestern, sondern in den meisten Fällen 1 und ganz selten 2.

Am Horst "Billo" fiel leider ein Küken kurz vor dem Beringen dem Wetter zum Opfer, am Horst "An der Waschgasse" waren am 30. Mai noch 2 Junge im Horst, die aber noch zu jung zum Beringen waren, und am 13. Juni war es dann leider nur noch 1 Jungstorch. Ebenfalls ist am Nest "Pfanger" vor wenigen Tagen aus ungeklärter Ursache ein Küken aus dem Horst gefallen und leider verstorben.

Trotz allem haben in Winden aber 26 Jungstörche überlebt und konnten erfolgreich beringt werden.

Allen Jungstörchen geht es gut, die Prozedur des Beringens haben sie schadlos überstanden. Es konnten auch wieder zahlreiche Storchenpatenschaften vergeben werden.
Die Ortsgemende bedankt sich an dieser Stelle bei allen Spendern! Hoffentlich kann im nächsten Jahr dann auch wieder die jährliche Storchentaufe stattfinden!

Weitere Informationen über die Störche in der Südpfalz gibt es unter www.pfalzstorch.de

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