Zartes grün junger Triebe kündigt sich bereits Anfang März an
und prächtige Buchen spenden im Sommer kühlen Schatten. Pflanzenkenner
sammeln süße Heidelbeeren und werden im Herbst fündig, wenn
knackige Steinpilze und Maronen aus braunem Laub spitzeln.
Die Wanderrouten sind für
all diejenigen genau richtig, die mit weichem Waldboden auf Tuchfühlung
gehen und dabei frische Waldluft und würzigen Harzgeruch hoch gewachsener
Tannen schnuppern wollen. Der Bienwald ist ein stiller und geheimnisvoller
Ort, wo der Buntspecht den Ton angibt, während die Wildkatze auf leisen
Pfoten durchs Revier schleicht. Erholsam sind die Ruhebänke am Weg oder
die am Waldrand gelegenen Rasthäuser, die zur Pfälzer Einkehr
einladen.
Lohnenswerte
Wanderziele sind zum Beispiel der Gutenbrunnen oder der Heilbrunnen, von
wo aus man nach nur wenigen Schritten die imposante Streuobstwiese
nördlich von
Büchelberg erreicht. Knorrig alte Eichen ragen scheinbar in den Himmel
und kerzengerade gewachsene Kiefern erregen Aufsehen beim Waldspaziergang. Über
das genaue Alter der Bismarckeiche gibt es unterschiedliche Meinungen
und Quellen. Einig sind sich alle in, dass die wunderschöne
Eiche da schon viele Jahre steht und von seither von vielen
Wandergenerationen neugierig beäugt
und kräftig bestaunt wird. Kleine Forscher
und große Bewunderer lernen auf ihren naturkundlichen Ausflügen
viel
über diese wilde Schönheit.
Auch unsere Geschichte
ist verwurzelt im Bienwald, Keltengräber, römische Meilensteine
und Westwalllinie zeugen davon.
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